Gerhard Reheis

"Jeder Mensch der sich für etwas engagiert, hat eine bessere Lebensqualität als andere, die nur so dahinvegetieren."

Bruno Kreisky

Jenbach ist zweiter Stützpunkt der Schulsozialarbeit in Tirol

Jenbachs Bgm Wolfgang Holub, Rosi Kunwald, Jugendwohlfahrt der BH Schwaz, LR Gerhard Reheis, Schulsozialarbeiter Matthias Kranebitter, Bezirksschulinspektorin Astrid Rödlach. Foto: Land Tirol/Schwarz Jenbachs Bgm Wolfgang Holub, Rosi Kunwald, Jugendwohlfahrt der BH Schwaz, LR Gerhard Reheis, Schulsozialarbeiter Matthias Kranebitter, Bezirksschulinspektorin Astrid Rödlach. Foto: Land Tirol/Schwarz

Was sich seit 2008 in der Schulstadt Imst bestens bewährt hat, steht seit dem heurigen Schulhalbjahr auch in Jenbach zur Verfügung: Den 411 Kindern und Jugendlichen der beiden Neuen Mittelschulen sowie der Polytechnischen Schule wird die Unterstützung eines Schulsozialarbeiters angeboten. Matthias Kranebitter verzeichnete in den ersten drei Monaten bereits 71 Beratungen und vier Kriseninterventionen: „Mein Ziel ist es, die SchülerInnnen in ihrem Erwachsenwerden mit den damit verbundenen Sorgen sowie Ängsten zu begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

Auch Entlastung für Eltern und Lehrkörper

„Schulsozialarbeit ist eine zeitgerechte Hilfestellung für unsere Kinder und Jugendlichen, aber auch eine spürbare Entlastung für die Eltern und den Lehrkörper“, stellt Bildungslandesrätin Beate Palfrader zur neuen Einrichtung in Jenbach fest. Die Beratungsthemen reichen von Konflikten im Klassenverband oder in einer Peergroup über Mobbing bis hin zu häuslicher Gewalt. Neben einer spürbaren Verbesserung des schulischen und sozialen Klimas wirkt sich die Schulsozialarbeit auch positiv auf die Bildungslaufbahn der SchülerInnen aus.

Frühwarnsystem der Jugendwohlfahrt

Soziallandesrat Gerhard Reheis bezeichnet dieses vom Land Tirol und den Schulverbandsgemeinden gemeinsam finanzierte Angebot als „niedrigschwelliges Frühwarnsystem, das die Arbeit der Jugendwohlfahrt wirksam entlastet“: Soziale Arbeit muss direkt im Lebens- und Erlebnisraum Schule geschehen. Konflikte werden außerhalb des Unterrichts und auf positive Weise gelöst. „Schulsozialarbeit unterstützt die soziale Kompetenz - so werden die Erwachsenen von morgen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung unterstützt“, sagt Reheis.

Schulsozialarbeiter Matthias Kranebitter ist im Schulzentrum Jenbach jeweils Montag bis Donnerstag von 10 bis 13.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0664/808374061 bzw. E-Mail schuso.jenbach@tsn.at erreichbar

Landes-Info, 08-05-2012

Bezirkstag mit sozialem Schwerpunkt

Hubert Innerebner, Gerhard Reheis, Bewohnerin  Hilde Ulbrich, Gabi Schiessling und Peter Grasser (von links). Foto: SPÖ/Mayr Hubert Innerebner, Gerhard Reheis, Bewohnerin Hilde Ulbrich, Gabi Schiessling und Peter Grasser (von links). Foto: SPÖ/Mayr

Gespräche mit der Tiroler Gebietskrankenkasse und dem Psychosozialen Pflegedienst sowie ein Besuch des ISD-Wohnheims Innere Stadt waren die Programmpunkte des heutigen Innsbrucker Bezirkstags von SPÖ-Soziallandesrat Gerhard Reheis und Sozialsprecherin Gabi Schiessling.

 

Übergangspflege

Das brennende Thema der Übergangspflege und deren Finanzierung stand im Mittelpunkt der Besprechungen in der TGKK mit Direktor Arno Melitopulos. In Schwaz läuft seit ca. einem halben Jahr ein Pilotprojekt, bei dem eine Übergangsstation ans Krankenhaus angegliedert ist und jene alten Menschen aufnimmt, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch medizinische Betreuung brauchen, bevor sie nach Hause oder ins Altenwohnheim entlassen werden können. „Der Erfolg zeigt uns, dass wir ähnliche Angebote in ganz Tirol brauchen“, sagt Reheis. 60 Prozent der PatientInnen können danach wieder zu Hause leben. Zur Finanzierung einer solchen Übergangspflege braucht das Land aber die Kasse als Partnerin.

 

Das 81. Heim

Mit dem Wohnheim am Innrain kennt Landesrat Reheis nun 81 der insgesamt 83 Tiroler Heime, mit denen das Land Vereinbarungen hat. Es ist mit 60 BewohnerInnen das kleinste ISD-Heim und kooperiert, um wirtschaftlich arbeiten zu können, mit den Wohnheimen Pradl (von dort kommt das Essen) und Hötting (Wäsche). Im Gespräch mit ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner und Pflegedienstleiter Peter Grasser waren vor allem die Ausbildung des Personals und die große Nachfrage nach Heimplätzen und ambulanten Diensten in Innsbruck Thema. „Die Kapazitätssteigerung im AZW beginnt allmählich zu greifen“, bestätigte Innerebner eine leichte Entspannung beim Angebot an gut ausgebildetem Pflegepersonal.

 

SPÖ-Pressereferat, 03-05-2012

Neu: Mobile psychiatrische Pflege für Tiroler SeniorInnen

Gerhard Reheis, Getrud Geisler-Devich, Primar Josef Marksteiner (von links). Foto: Vaget/Roland Mühlanger Gerhard Reheis, Getrud Geisler-Devich, Primar Josef Marksteiner (von links). Foto: Vaget/Roland Mühlanger

„Die Bevölkerungsentwicklung in Tirol bringt in den kommenden Jahren einen spürbaren Anstieg der psychischen Alterserkrankungen wie Demenz und deren häufigste Form Alzheimerkrankheit mit sich. Mit der „Mobilen psychiatrischen Pflege“ (MPP) wird die häusliche Versorgung und Betreuung von psychisch erkrankten SeniorInnen in Tirol auf neue Beine gestellt. Die MPP unterstützt und begleitet ältere Menschen mit psychischen/neurologischen Erkrankungen/Behinderungen bei Schwierigkeiten in der Bewältigung des gewohnten Alltags. Speziell ausgewählte professionelle Bezugspersonen koordinieren die Hilfsangebote und die Kommunikation zwischen KlientInnen und dem sozialen Umfeld”, so Soziallandesrat Gerhard Reheis.


„Derzeit leiden in ganz Tirol rund 9500 Menschen an Demenz. Hinzu kommen rund 3000 ältere Menschen mit Depressionen und Angsterkrankungen. Der Ausbau und Schaffung von ambulanten Betreuungseinrichtungen sowie die Zusammenarbeit Zusammenarbeit von stationären und ambulanten Betreuungsmöglichkleiten sind die Grundlage für eine erfolgreiche erfolgreiche Gerontopsychiatrie in Tirol “, berichtet Primar Josef Marksteiner, ärztlicher Leiter an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin A im Landeskrankenhaus Hall.


Die „Mobile psychiatrische Pflege“ (MPP) wird vom Verein VAGET (Verbund außerstationärer gerontopsychiatrischer Einrichtungen Tirols) angeboten. „Im Team der MPP arbeiten diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, PflegehelferInnen, AltenfachbetreuerInnen, Zivildiener, Freiwillige HelferInnen und Praktikantinnen aus diversen Ausbildungszentren“, berichtet VAGET-Koordinatorin Gertrud Geisler-Devich.

 

„Die Grundlage für den Betreuungserfolg ist der Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung. Die Motivationsarbeit durch Gespräche, die Förderung der Restfähigkeiten, der Aufbau einer Tages- und Wochenstruktur in Zusammenarbeit mit diversen ambulanten Einrichtungen und die Unterstützung im Haushalt sind die Schwerpunkte unserer Arbeit. Darüber hinaus setzt der MPP auf die Förderung der sozialen Re-Integration, die Angehörigenbegleitung und die Suche nach Entlastungsmöglichkeiten für die Angehörigen sowie die Krisenintervention“, so Gertrud Geisler-Devich.

 

Neue Beratungsstelle im Landeskrankenhaus Hall

 

Am Landeskrankenhaus Hall bietet der Verein VAGET jetzt einmal wöchentlich Informationen, Begleitung und Vorbereitung auf die häusliche Situation nach der Entlassung an aus der Gerontopsychiatrie im Landeskrankenhaus an. (VAGET Beratungsstelle LKH Hall, jeden Mittwoch von 14:15 bis 17:00 Uhr im Haus 3/3. Stock Konferenzzimmer im LKH Hall, Psychiatrie und Psychotherapie A. 

 

„Wir informieren über Betroffene und Angehörige über die Angebote der mobilen psychiatrische Pflege. Das erklärte Ziel ist die optimale Zusammenarbeit mit dem stationären Bereich und damit der Abbau vor Ängsten vor dem, was sein wird, wenn Patienten nach Hause entlassen werden. Diese Situation ist für Angehörige und Patienten oft gleichermaßen belastend. Hier können eine bessere Vorbereitung und ein Einstieg schon während der stationären Behandlung sehr entlastend wirken“, so Gertrud Geisler-Devich abschließend.

 

Landes-Info, 02-05-2012

SeniorInnenheim Kramsach als Stützpunkt des Ehrenamtes

LR Gerhard Reheis (re.) dankt Heimleiterin Barbara Fuchs (2. v. li.) und Pflegedienstleiterin Birgit Becker (3. v. li.) für ihre engagierte Arbeit, links im Bild Bgm Manfred Stöger. Foto: Land Tirol/Jenewein LR Gerhard Reheis (re.) dankt Heimleiterin Barbara Fuchs (2. v. li.) und Pflegedienstleiterin Birgit Becker (3. v. li.) für ihre engagierte Arbeit, links im Bild Bgm Manfred Stöger. Foto: Land Tirol/Jenewein

Eines der 14 Altenwohnheime im Bezirk Kufstein liegt in Kramsach. Soziallandesrat Gerhard Reheis besuchte zuletzt diesen "Stützpunkt des Ehrenamtes": 41 Ehrenamtliche arbeiten im Cafe des Heimes;16 weitere leisten Besuchsdienste, sechs bieten den BewohnerInnen Bewegung mit Musik an. Außerdem wirkt eine Helferin täglich in der Wäscherei des Wohn- und Pflegeheimes mit. Eine andere Ehrenamtliche übernimmt den Begleitdienst bei den Krankenhaus- und Arztterminen der BewohnerInnen. Weitere engagierten Menschen sind zu erwähnen, die immer wieder spontan im täglichen Leben des 58-Betten-Hauses mithelfen.

„Wer sich Zeit nimmt, um sie anderen zur Verfügung zu stellen, hat unsere Anerkennung verdient, vielen Dank!“, sagte LR Reheis. Der demografische Wandel lässt erwarten, dass der Bedarf für Freiwilligenarbeit gerade im Sozialbereich noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die Anzahl hochbetagter Menschen soll sich in Tirol von derzeit 14.000 auf 28.000 im Jahr 2031 verdoppeln. „Die stärksten Anstiege werden in Innsbruck-Land, Kitzbühel und auch Kufstein erwartet, wo dann rund 4.000 über 85-jährige Menschen im Bezirk leben werden“, schließt Reheis.

 

Landes-Info, 25-04-2012

Weitere Entschädigungen

166 Opfer von Gewalt erhalten vom Land mehr als 1,5 Millionen Euro

Foto: Land Tirol/Berger Foto: Land Tirol/Berger

Bei ihrer letzten Sitzung hat die unabhängige Opferschutzkommission weiteren 33 Opfern von physischer, psychischer und sexueller Gewalt Entschädigungszahlungen in der Höhe von insgesamt 330.000 Euro zugesprochen.

„Das Land Tirol kommt seiner Verantwortung nach, wenngleich uns bewusst ist, dass wir das geschehene Unrecht nicht ungeschehen machen können.  Bisher wurden an 166 Betroffene Schmerzengeld und Therapieleistungen in der Höhe von mehr als 1,5 Millionen Euro ausbezahlt“, erklärt Soziallandesrat Gerhard Reheis. Je nach Schwere der Übergriffe betragen die Entschädigungszahlungen zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Darüber hinaus übernimmt das Land Therapiekosten.

Sofort nach Bekanntwerden der ersten Missbrauchsfälle nicht nur in kirchlichen, sondern auch in Landeseinrichtungen im Jahr 2010 hat das Land Tirol reagiert und ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Dieses beinhaltete neben den Entschädigungszahlungen und der Übernahme von Therapiekosten für Übergriffe in Landesheimen auch die Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung sowie Präventionsmaßnahmen. Zudem hat das Land im vergangenen Jahr auch die Verantwortung für Opfer von Einrichtungen übernommen, die heute nicht mehr bestehen.

LR Reheis bedankt sich bei der unabhängigen dreiköpfigen Opferschutzkommission für ihre bisherige Arbeit: „Es ist eine verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe, die die Mitglieder der Kommission übernommen haben. Jeder Fall wird genauestens geprüft, die Entscheidungen werden mit größter Sorgfalt getroffen.“ Das Land folgt den Empfehlungen der Expertenkommission.

Landes-Info, 17-04-2012

Die Tiroler Landesregierung

 

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